Kreislauf-Wirtschaft

Die einseitige Ausrichtung und Abhängigkeit der Stuttgarter Wirtschaft von der Automobilproduktion muss und kann überwunden werden.

Stuttgart kann nach der Corona-Pandemie Wegbereiter*in einer ökologischen Kreislauf-Wirtschaft, neuer Antriebstechniken und der Entwicklung intelligenter Verkehrs- und Transportsysteme werden. Das Wissen und die Fähigkeiten für einen Umbau der Autoindustrie sind in den Stuttgarter Unternehmen vorhanden.

Als Oberbürgermeister werde ich mich für eine sozial verträgliche Transformation hin zu einer Wirtschaft des Teilens und der Verlängerung der Nutzungsdauer einsetzen. Eine Wirtschaft, die die natürlichen Lebensgrundlagen schont. Eine Wirtschaft, die gute Rahmenbedingungen für nachhaltige Handwerksbetriebe und die Nahversorgung durch kleine Geschäfte in allen Stadtteilen schafft.

Die Stadt braucht Wachstumsimpulse und Beschäftigung in den sozialen Bereichen, in der öffentlichen Verwaltung, im öffentlichen Nahverkehr, bei ökologischen Dienstleistungen und im kulturellen Bereich. Mein Vorhaben: Unsere Stadt endlich klimagerecht machen. Das ist zugleich ein gigantisches Konjunkturprogramm für Handwerk und Mittelstand. Ich will dafür sorgen, dass alle Aufträge und Vergaben der Landeshauptstadt an soziale und ökologische Kriterien gebunden und bevorzugt an regionale Unternehmen vergeben werden.

Ich werde mich um die Ansiedlung von umweltorientierten kleinen und mittelständischen Unternehmen aus dem Forschungs- und Dienstleistungsbereich bemühen und mit unseren bestehenden exzellenten Forschungseinrichtungen vernetzen. Damit dies gelingt, brauchen wir eine arbeitnehmerfreundliche Digitalisierungsstrategie mit einem flächendeckenden schnellen Breibandnetz in kommunaler Hand und einem stabilen Mobilfunk dank Kleinzellentechnik.

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